Pfarreiengemeinschaft Saarburg

 

Liebe Christinnen und Christen in der Pfarreiengemeinschaft Saarburg,

„So viel Fastenzeit war noch nie.“ So oder so ähnlich wird derzeit oft geschrieben. Der gesamten Gesellschaft wird in Zeiten des Coronavirus einiges abverlangt. Auch uns als Kirche trifft dies hart. Öffentliche Gottesdienste können nicht stattfinden, Erstkommunionkinder sind enttäuscht, weil der Tag, auf den sie sich monatelang vorbereitet haben, so nicht stattfinden wird. Allesamt Maßnahmen, die vor kurzem noch unvorstellbar schienen.

Die Fastenzeit lebt von der Unterbrechung, auch wenn wir uns das alle sicher anders vorgestellt haben, als wir es nun erleben müssen. Vielleicht ist aber auch gerade da der Anlass, nach den wirklichen „Quellen des Lebens zu suchen“, wie es Bischof Stephan am Sonntag in seiner Predigt im menschenleeren Dom formuliert hat. Diese für uns alle neue und fremde Situation lädt uns ein, auf das zu schauen, was uns wirklich wichtig ist und uns darum jetzt auch besonders fehlt. Daraus lässt sich dann auch neue Motivation – auch für den Glauben – schöpfen.

Umso mehr kommt es gerade auf das persönliche Gebet jeder und jedes Einzelnen an. Etwas, was auch im Rahmen der Errichtungen der „Pfarreien der Zukunft“ betont wurde, aber oftmals überlesen wurde. Das Gebet verbindet uns als Christinnen und Christen in der Welt und ist neben der Eucharistie das Wesensmerkmal der christlichen Gemeinschaft. Dazu möchten wir sie in dieser Zeit dann auch besonders ermutigen.

Das Wichtigste ist wohl: Auch diese Zeit wird vorbeigehen und auch durch diese Zeit wird Gott uns begleiten.

Darum bitten wir auch für uns und die Menschen, die uns anvertraut sind.

 

Im Namen des Pastoralteams
Florian Dienhart, Kaplan


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